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Ausbildung mit Perspektive

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Interviews mit Auszubildenden

Unsere aktuellen und ehemaligen Auszubildenden berichten über ihren Weg zur Sparkasse und ihre Erfahrungen, die sie während und nach der Ausbildung gemacht haben.  

Jan-Peter Runge, Auszubildender im 1. Lehrjahr

Was machst du denn nach der Schule? 

Die Frage die jeder zuhören bekommt, sobald in der Schule die Abschlussprüfungen anstehen. Doch für mich war schnell klar dass mein Weg in die Berufswelt bei der Sparkasse beginnen wird. Nach einem interessanten Praktikum in welchem ich einen groben Überblick über fast jede Abteilung bekam, war für mich schnell klar, dass ich mich um einen Ausbildungsplatz bewerben werde. Die Bewerbungsunterlagen konnte ich ganz einfach per Online-Bewerbung abschicken und schon kurze Zeit später bekam ich die Einladung zu einem Eignungstest. Mit der darauffolgenden Nachricht bekam ich direkt die Antwort, dass der Test erfolgreich war und ich die Möglichkeit hatte mich in einem Bewerbungsgespräch noch genauer vorzustellen. Auch hier bekam ich bereits nach kurzer Wartezeit die Rückmeldung, dass ich erfolgreich war und nun die Möglichkeit habe eine Ausbildung bei der Sparkasse zu beginnen.

Im November 2017 wurde ich dann zusammen mit meinen Eltern dazu eingeladen meinen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben. Bereits voller Vorfreude lernte man hier auch die anderen Auszubildenden das erste mal kennen. So richtig los ging es allerdings erst im August 2018 als wir, die neuen Auszubildenden durch unseren Ausbildungsleiter Stefan Meyer und den Vorstand herzlich begrüßt wurden und nun Teil der Sparkasse waren. Zunächst wurden wir auf die Geschäftsstellen vorbereitet, um dann geradezu kurz nach Beginn der Ausbildung auf einer Geschäftsstelle eingesetzt zu werden.

Auch nach mehreren Monaten kann ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war eine Ausbildung bei der Sparkasse anzufangen, da alle Kollegen sich direkt von Beginn an Mühe gaben mich in das Team zu integrieren und die Arbeit mit Kunden macht wahnsinnig viel Spaß.

Jedem der überlegt eine Ausbildung zu beginnen bei der er sowohl mit Kunden als auch mit vielfältigen, abwechslungsreichen Aufgaben zu tun haben möchte, dem kann ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann empfehlen.

Jan-Lennart Frese, Auszubildender im 2. Lehrjahr (Duales Studium)

Das Abitur in der Tasche, den Lernstress bewältigt – doch was nun?

Während eines Bundesfreiwilligendienstes nach der Schule machte ich mir viele Gedanken über meine Zukunft. Ausbildung oder Studium? Am besten beides!  

Während dieser Zeit bemerkte ich, wie wichtig das tägliche Arbeiten mit Menschen für mich ist. Ein langweiliger Bürojob oder pure Theorie im Studium? Nein danke!                         

Über eine Anzeige in der Zeitung wurde ich dann auf die Sparkasse als Arbeitgeber aufmerksam und bewarb mich auf das Duale Studium. Hier erhoffte  ich mir die optimale  Mischung zwischen Praxis  und Theorie, zwischen täglichem Kontakt mit vielfältigen Kunden und  Mitarbeitern sowie spannenden Inhalten im Studium. Und genau das habe ich gefunden!

Nach der bequemen Online-Bewerbung, Vorstellungsgespräch und Eignungstest ging es im Sommer 2017 los. Wir, die neuen Auszubildenden, wurden herzlichst in die große Sparkassen-Familie aufgenommen und sofort in das Team integriert. Nach einer kurzen Einführungszeit konnten wir auf den Geschäftsstellen direkt mit der Arbeit loslegen.

Zum Sommersemester 2018 begann dann auch das Studium. Der Startschuss fiel mit einer Einführungsveranstaltung an der Sparkassen-Hochschule in Bonn. Hier und bei ersten Vorlesungen lernte ich andere Studenten des gleichen Studiums oder ähnlicher Studiengänge aus ganz Deutschland kennen, konnte erste Kontakte knüpfen und wurde auf das Studium vorbereitet.

Es macht wirklich Spaß, da die Inhalte das Gelernte aus dem Arbeitsalltag und der Berufsschule vertiefen. So ergibt sich der ein oder andere Aha-Moment! Zudem erlangt man Kenntnis über ein breites Spektrum an Themen, was mich in meiner beruflichen Laufbahn, aber auch persönlich voranbringt.

Nun blicke ich voller Freude und Erwartungen auf die nächsten spannenden und lehrreichen Jahre in der Sparkasse Scheeßel voraus.

Jan-Luca Wilken, Auszubildender im 3. Lehrjahr

Es muss eine Entscheidung her, doch welchen Beruf will ich später mal erlernen?

Ich war in der 10. Klasse, als ich mir das erste Mal ernsthaft über meine Berufswahl Gedanken gemacht habe. Schnell wurde mir klar, dass ich erst einmal eine Ausbildung machen möchte - doch wo?

In der Schule wurden zwei Veranstaltungen in der Sparkasse Scheeßel angeboten, an denen ich auf freiwilliger Basis teilgenommen habe. Zum einen das JUMP!-Bewerbertraining, das zur Berufsorientierung dient und den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt erleichtert. Und zum anderen habe ich das Management-Information-Game mitgemacht. Spätestens dann wurde mein Interesse an der Wirtschaft geweckt.

Anschließend habe ich recherchiert, wo ich ein Praktikum im Wirtschaftsbereich während meiner Ferien machen kann. Und wurde direkt auf die Internet-Seite der Sparkasse Scheeßel aufmerksam und entdeckte das Angebot eines einwöchigen Praktikums in den Sommerferien. Da konnte ich mich dann auch schon online für eine Praktikumsstelle bewerben. Ich freute mich, als ich nach kurzer Zeit eine Bestätigung für den Praktikumsplatz erhalten habe. In dieser Woche habe ich die einzelnen Abteilungen ein bisschen kennengelernt und bekam einen Einblick in die Berufswelt eines Bankangestellten. Dieses Praktikum hat meine Meinung noch einmal verstärkt, dass ich meine Ausbildung in der Sparkasse machen möchte.

Also habe ich mich in der 12. Klasse für die Ausbildung online beworben. Als ich den Eignungstest abgeschlossen hatte, wartete ich gespannt auf eine Rückmeldung. Dann bekam ich nach einiger Zeit die Bestätigung und damit die Einladung zum Vorstellungsgespräch.

Im Oktober 2015 war es soweit und ich ging voller Spannung und Nervosität zu meinem ersten Vorstellungsgespräch. Ich wurde nett empfangen und als ich den Raum betrat wurde die Anspannung und Nervosität auf Anhieb spürbar weniger. Dadurch verging die Zeit wie im Flug und ehe ich mich versah, hatte ich mein erstes Vorstellungsgespräch hinter mir.

Nach einer Woche bekam ich bereits den Anruf von unserem Ausbildungsleiter Stefan Meyer, der mir zum Ausbildungsplatz gratulierte. Dieser Anruf war mit sehr viel Freude, aber auch Aufregung auf den neuen Lebensabschnitt verbunden.

Auch nach den zwei Jahren, in denen ich in jeder Abteilung eingesetzt wurde, freue ich mich sehr, eine Ausbildung in der Sparkasse Scheeßel angefangen zu haben. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und man hat bereits schon sehr viel gelernt. Vom ersten Tag an wurde ich in jeder Abteilung direkt in das Team integriert und konnte den vielseitigen Beruf genauer kennenlernen. Auch jetzt im 3. Lehrjahr wurden wir bereits gefordert und durften unser Können in unseren Vertriebswochen unter Beweis stellen. Diese Wochen haben unserem ganzen Lehrjahr sehr gut gefallen.

Motiviert gehe ich auf mein letztes Jahr der Ausbildung zu, in dem ich viel lerne und meine Erfahrungen bis zum Ende ausbauen werde.

Neele Michaelis berichtet über ihr Auslandspraktikum in Großbritannien während der Ausbildung bei der Sparkasse

Mein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Großbritannien

Ich befand mich mitten in meiner Ausbildung, als ich mich um ein dreiwöchiges Praktikum in Großbritannien beworben habe. Neben einem Anschreiben und einem Lebenslauf auf Englisch, musste ich einen Sprachtest machen, damit nach dem Auslandsaufenthalt eine Sprachentwicklung festgestellt werden konnte und um mich einem zu meinem Sprachniveau passenden Unternehmen zuzuordnen.

In Kooperation mit der Kivinan-Berufsschule in Zeven und der Principia Language School in Worcester fanden sich neben einer Gastfamilie gleich zwei Unternehmen, die mich aufnehmen wollten.

Die ersten zwei Wochen verbrachte ich in Malvern bei der Charity-Organisation EIL UK, die Schüler und Studenten aus aller Welt an Universitäten und Highschools in England vermittelt. Hier wurde ich herzlich aufgenommen und direkt ins Team integriert. Ich bekam mein eigenes kleines Projekt, in dem es beispielsweise um die Prüfung der Ausgaben und Einnahmen, der Kleingeldkasse und der Schecks ging. Am Ende der zwei Wochen präsentierte ich dem Team meine Ergebnisse und konnte Verbesserungsvorschläge zum Thema Finanzen und ihrer Dokumentation im Unternehmen äußern.

In der letzten Woche ging es dann zu Worcester Bosch, einem Tochterunternehmen der deutschen Bosch-Gruppe. Hier wurden mir die verschiedenen Bereiche in der Finanzabteilung gezeigt. Außerdem durfte ich kleine Aufgaben übernehmen, wie die Rechnungseingabe und Hilfe bei der Inventur. Bei dem größten Arbeitgeber Worcesters sind rund 1.500 Menschen beschäftigt, davon ca. 35 in der Finanzabteilung. Es war sehr interessant, Eindrücke in einem großen, international tätigen Unternehmen zu sammeln, das sich von meinem regional tätigen Ausbildungsbetrieb, der Sparkasse Scheeßel, unterscheidet.

An den Wochenenden wurden Ausflüge ins nahegelegene Birmingham und nach London angeboten. Außerdem ging es, neben einer kleinen Stadtführung durch Worcester mit Besuch eines typisch englischen Pubs, zum Pferderennen und zum Wandern auf die Malvern Hills.

Ich wollte das Auslandspraktikum absolvieren, um meinen privaten und beruflichen Horizont zu erweitern. Es ging mir neben der Sprache, auch darum, neue Kulturen, Menschen und das Arbeitsleben außerhalb Deutschlands kennenzulernen. Ich bin sehr dankbar, dass mich die Sparkasse Scheeßel und die Berufsschule dabei unterstützt haben. Es ist auf jeden Fall ein Highlight in meinem Leben und ich kann es wirklich jedem empfehlen, diese Erfahrung zu machen.

Torben Behrens berichtet über seinen Weg vom Auszubildenden zum Firmenkundenberater

Der Jugend- und Auszubildendenvertreter Jan-Luca Wilken interviewt den Firmenkundenberater Torben Behrens

 

Stelle dich einmal vor! Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Torben Behrens und ich bin im Jahr 1990 geboren. Als Kind bin ich in Westeresch (Nebenort von Scheeßel) aufgewachsen. Ich habe die Realschule in Scheeßel besucht und dort habe ich auch meinen erweiterten Sekundarabschluss I absolviert. In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball in einem kleinen Vereinum die Ecke.

Warum hast du dich für die Sparkasse Scheeßel entschieden?

Da ich in der Schule schon viel Spaß mit dem Umgang mit Zahlen hatte und mich für den kaufmännischen Beruf interessiere, habe ich hier ein zwei wöchiges Schulpraktikum in der 8. Klasse gemacht. Dort habe ich viele Abteilungen durchlaufen und die Sparkasse näher kennengelernt. In meinem zweiten Schulpraktikum war ich im handwerklichen Bereich unterwegs, um mir den Kontrast zwischen den verschiedenen Bereichen anzuschauen. Im Vergleich hat mir der Beruf Bankkaufmann besser gefallen.

Nach der Schule habe ich mir dann die Frage gestellt, ob ich noch mein Abitur absolvieren möchte oder doch lieber eine Ausbildung beginne. Daraufhin habe ich eine einzige Bewerbung geschrieben, die ging an die Sparkasse Scheeßel und mir war klar, bei Annahme werde ich eine Ausbildung beginnen und bei Ablehnung mein Abitur machen.

Wie bist du an den Ausbildungsplatz gekommen?

Ich habe meine Bewerbung an die Sparkasse Scheeßel geschickt und musste dann das Bewerbungsverfahren durchlaufen. Ich wurde zuerst zum Test vor Ort in die Sparkasse eingeladen, dieser Teil ist ja mittlerweile online. Nach dem Test ging es weiter mit dem Bewerbungsgespräch. Nach dem dreiteiligen Bewerbungsverfahren, habe ich gespannt auf die Entscheidung gewartet. Umso erfreulicher, als ich dann einen Anruf vom Ausbildungsleiter bekommen habe und mir die Zusage zum Ausbildungsplatz mitgeteilt wurde.

Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt?

Meine Eltern haben mir keine Vorgaben gegeben, für welchen Beruf ich mich entscheiden soll. Ich hatte freie Entscheidung und sollte das machen, wo ich mich am wohlsten fühle. Mit der Wahl waren sie aber glaube ich schon sehr zufrieden.

Was wusstest du bereits über die Sparkasse und wie hast du dir die Ausbildung vorgestellt?

Seit Kind auf, bin ich Kunde bei der Sparkasse Scheeßel, dort habe ich jedes Jahr den Weltspartag mitgemacht. Über den Knax-Klub bis hin zum S-Club konnte ich somit die Sparkasse schon aus Kundensicht näher kennenlernen. Den ersten kleinen inneren Einblick konnte ich dann über das Praktikum erlangen.

Wurden deine Erwartungen an der Ausbildung erfüllt?

Ja auf jeden Fall! Überraschend viele abwechslungsreiche Aufgabenbereiche, die ich vorher im Praktikum gar nicht richtig wahrgenommen habe. Hinzukommen die verschiedenen Tätigkeitsbereiche, zwischen denen man nach der Ausbildung
auswählen kann, wie zum Beispiel die Kundenberatung, Marketing, Organisation und vieles mehr.

Wie ging der Weg nach der Ausbildung weiter?

Zum Ende der Ausbildung 2009 stand fest, dass die Sparkasse mich übernehmen möchte, auch der Wunsch von meiner Seite war da. Somit konnte ich mich auf offene interne Stellen bewerben. Mir war sofort klar, ich will im Kundenbereich bleiben.

Als erstes wurde ich im Service-Bereich in Scheeßel eingesetzt und habe die Kassenvertretung gemacht. Nebenbei habe ich in dieser Zeit (2010-2011) auch meinen Kundenberaterlehrgang in Hannover absolviert. Nach zwei Jahren ergab sich für mich die Chance Berater für junge Kunden zu  werden. Zu meinen Kunden gehörten dort hauptsächlich Berufsstarter und Auszubildende.

ImJahr 2014 kam der nächste Schritt, ich wurde Privatkundenberater. Hier habe ich Kunden unterschiedlichen  Alters rundum betreut. Nebenbei habe ich diverse Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen genutzt. Gut zwei Jahre später bin ich Individualkundenbetreuer geworden, hier stand hauptsächlich die Geldanlage im Mittelpunkt meiner Aufgaben. Kurz nach Aufnahme dieser neuen Tätigkeit habe ich den Fachlehrgang über sechs Monate in Hannover besucht und über die Sparkasse meinen Betriebswirt gemacht.

2018 bin ich dann von der Anlage- in die Kreditberatung gewechselt.  Hier wurde ich Baufinanzierungsberater. Das war meine größte Veränderung in der bisherigen Laufbahn, denn hier hatte ich keinen festen Kundenstamm mehr. Ich wurde zum Spezialberater, der auf Wunsch und bei Bedarf vom eigentlichen Kundenbetreuer hinzugezogen wird. Gemeinsam mit einer Kollegin haben wir den Bereich Baufinanzierung in der Hauptstelle Scheeßel betreut. In dieser Zeit war vieles neu für mich, es hat mir aber auch großen Spaß gemacht.

Jetzt  bin ich im Herbst 2019 von der Baufinanzierungsberatung in die Firmenkundenberatung gewechselt.

Wie geht es aktuell weiter?

Aktuell befinde ich mich in der neuen Abteilung noch in der Einarbeitungsphase. Hinzukommen noch mehrere Weiterbildungen, die auf dem Plan stehen. Des Weiteren stehe ich vor dem Abschluss meines Studiums, dass ich zurzeit über die S-Hochschule in Bonn mache. Hier wird der Bachelor of Finance angestrebt. Das Gute ist, dass ich nur die halbe Studienzeit benötige, da man sich den Betriebswirt anrechnen lassen kann. Insgesamt gefällt mir der neue Wirkungsbereich in der Firmenkundenberatung sehr gut und ich stelle mich gerne den neuen Herausforderungen. So geht es aktuell weiter.

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So klappt es mit deiner Bewerbung

Wie du deine Bewerbung richtig einreichst und wie es nach der Bewerbung weiter geht, erfährst du hier.

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